Sehenswürdigkeiten

von Adam's Peak bis Yala

Wir haben die bekannten und auch die ein wenig unbekannten Sehenswürdigkeiten zusammengetragen. Falls Sie gerne Touren buchen möchten, oder wir Ihnen behilflich sein können für eine zusammengestellte Tour, so dürfen Sie uns gerne kontaktieren. Wir verfügen über lokale - deutschsprachige / englischsprachige Tourguides. 

Adam's Peak

Der Berg Sri Pada (Sanskrit für „heiliger Fuß“, bezeichnet eigentlich nur den Fußabdruck auf dem Gipfel, engl. Adam's Peak) ist ein 2243 m hoher Einzelfelsen in Zentral-Sri Lanka im Distrikt Ratnapura. Auf dem Gipfel befindet sich ein bewohntes Kloster. Der Berg ist eine Pilgerstätte für Buddhisten, Hindus, Christen und Moslems. Für die Buddhisten, ist der Fußabdruck vom heiligen Fuß von Buddha, deshalb der Name "Sri Pada". Für die Hindus, ist der Fußabdruck von Gott Shiva. Für die Christen, ist er der Fußabdruck von St. Thomas, und für die Moslems, ist er der Fußabdruck von Adam, deshalb "Adam’s Peak". Ein anderer Name für den Berg ist vom Singhalesischem "Samanala Kanda" bedeutet Schmetterling Berg, wegen den vielen Schmetterlinge, welche am Anfang der Saison den Berg hochfliegen.

Traditionell wird der Berg nachts bestiegen. So kann man die Tageshitze umgehen und den einzigartigen Sonnenaufgang miterleben. Der klassische Aufstieg startetvom Norden ab Dalhousie (33 km südwestlich von Hatton) direkt am Fuß des Berges und dauert einige Stunden.

Eine nächtliche Besteigung des circa 2244 Meter hohen steilen Kegelberges: 

Kurz nach Mitternacht aufstehen, 3-4 Stunden lange und gegen die Bergspitze immer steiler werdende Bergwanderung über circa 700 Höhenmeter, man sieht im Schein der Taschenlampen immer wieder andeutungsweise Mitwanderer, Einheimische in Familien, und paarweise srilankische, asiatische und westliche Touristen, die immer wieder kurz anhalten und trinken, manchmal wechseln sie kurz ein Wort in englisch, "Steil und anstrengend" - "steap and tough" jeder läuft seinen Rythmus, um dann die letzten Höhenmeter mit sehr steilen Treppen erklimmen, um dann frühmorgens gemeinsam mit Sri Lankern und Touristen das Schauspiel des Sonnenaufgangs, die Erhabenheit des Augenblicks, und der Schattenbildung des Kegelberges auf den Wolken zu bestaunen. 

Adam's-Peak - traveller
sonnenaufgang adams peak - B.Rehm
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Anuradhapura, Dagoba

Anuradhapura ist heute eine der bedeutesten Pilgerstätten des Landes. Sie ist die Hauptstadt der nördichen Zentralprovinz Sri Lankas und liegt etwa 205 km nordöstlich von Colombo. Gegründet wurde die Stadt im vierten Jahrhundert v. Chr. in der Umgebung des Sri Mahabodhi Baumes und war zugleich erste Hauptstadt Sri Lankas. 

Mehr als tausend Jahre lang war Anuradhapura Mittelpunkt vieler Singhalesischer Königsdynastinen. Heute gibt es viele Monumente von historischer Bedeutung, daneben befinden sich in der Stadt zahlreiche große Dagobas. Nach bedeutenden Ausgrabungen von Palästen, Klöstern und Monumenten ist es heute wieder ein wichtiges Zentrum in Sri Lanka.

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Aukana-Buddha

Aukana befindet sich etwa 50 km südlich von Anuradhapura. Der aufrecht stehene Aukana-Buddha ist eine der schönsten Staturen Sri Lankas. Die aus dem dahinterliegenden Fels gemeißelte Stature wurde vermutlich im 5. Jhd erbaut und hat eine Höhe von ca. 13 Metern.       
Das Lotus-Podest, auf dem sie zu stehen scheint, wurde nachträglich erarbeitet und unter die Füße gesetzt.

Die gemeinsame Höhe beträgt 14 m. Die rechte Hand zum Segen erhoben, bietet die 80 Tonnen schwere Stature einem jedem Besucher einen imposanten Eindruck. Gerühmt wird der Aukana-Buddha für seinen verinnerlichten Gesichtsausdruck.

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Colombo

Sri Lankas heutige Hauptstadt mit etwa 650.000 Einwohnern. Eine faszinierende Stadt nicht nur wegen seiner Mischung aus Ost und West, sondern auch wegen seines gemütlichen Mixes aus Vergangenheit und Gegenwart. Es ist und bleibt die kommerzielle Stadt des Landes.

Nach der Unabhängigkeit 1948 wurde die Stadt auch politisches Zentrum der Insel. Sehenswert ist heute die Kombination aus kolonialer und moderner Architektur. Colombo bietet dem Besucher eine Vielzahl an Geschäften und Märkten aller Art, gute Restaurants und mehere große moderne Einkaufszentren. Colombo ermöglicht all jenen die ausgiebig shoppen wollen, perfekte Möglichkeiten.

Dambulla, Golden Tempel

Dambulla befindet sich in der Zentralprovinz von Sri Lanka, 148 km nördöstlich von Colombo und 19 km entfernt von Sigiriya. Dambulla ist berühmt für seinen buddistischen Höhlentempel, für das größte Rosenquarz-Vorkommen in Südasien und für Namal Uyana (Eisenholz-Wald).

In Dambulla gibt es ca. 80 Höhlentempel, davon 5 große. Auf einer Fläche von 2100 m2 ist es die größte Tempelanlage Sri Lankas. In den meisten Tempeln befinden sich historische Malereien und Statuen. Die größte Höhle beherbergt die kostbarsten Heiligtümer, darunter fast 60 Buddha-Statuen in allen Positionen, Hindugötter sowie zwei singhalesische Könige. Die Decke ist mit 1500 farbenprächtigen Szenen aus Buddhas Leben geschmückt. Insgesamt gibt es 153 Buddha-Statuen, drei Statuen von Königen und vier Statuen von Göttern. Letztere sind zwei Hindu-Göttern (Vishnu und Ganesh), die im 12. Jahrhundert entstanden. Die Malereien beschreiben das Leben Buddhas, unter anderem Buddhas Versuchung durch den Dämon Mara sowie Buddhas erste Predigt.

Die Tempelanlagen sind unter dem Namen "Goldener Tempel von Dambulla" seit 1991 Weltkulturerbe der UNESCO.

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Dambulla Cave Temples Cave Paintings
Dambulla Cave Temples Buddha

Wanderweg bei Ella

Ella liegt auf 1050 m im zentralen Bergland Sri Lankas, ca. 95km von Nuwara Eliya. Ella, heisst “Wasserfall” auf Singhalesisch, es ist also benannt nach den vielen Wasserfällen in der Umgebung. Ella ist berühmt für das spektakuläre Panorama auf die Bergwelt von der Terasse des Grand Ella Motels. Rundum Ella laden Berge und Schluchten, Teeplantagen, Wasserfälle und Höhlen zum spazieren oder wandern gehen ein.

 

Egal wo Sie hingehen, es ist wunderschön !

Leuchtturm bei Galle

Galle liegt 115 km südlich von Colombo und ist die wichtigste Hafenstadt des Südens. Die Festung Gallle sowie die Altstadt wurden 1663 von den Niederländern errichtet und sind heute Weltkulturerbe der UNESCO. In Galle befindet sich heute die größte erhaltene Festung in Südasien und zeigt eine Interaktion zwischen europäischer und asiatischer Architektur.

Vor der Kolonialisierung von Persern, Arabern, Griechen, Römern, Malien sowie Indern war Galle ein bedeutender Seehafen. Als im Jahre 1640 die Portugiesen vor den Niederländer kapitulierten, wurde Galle zum Sitz des Gouverneurs der Niederländischen Ostindienkompanie (VOC) und damit zur Hauptstadt Niederländisch-Ceylons. Die Briten, die das Land 1796 von den Niederländern übernahmen, nutzten die Festung als örtliches Verwaltungszentrum.

Tipp: Das Dutch Museum von Galle beheerbergt viele Bilder, Schriften, Möbel und Keramik aus der holländischen Zeit.

Zahntempel von Kandy - P.Kahle
Zahntempel von Kandy - balkod
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Matale, Aluvihara Felsentempel

Matale befindet sich in der Zentralprovinz Sri Lankas, 142 Kilometer nordöstlich von Colombo und 26 Kilometer von Kandy entfernt. Die Stadt liegt auf rund 470 m über dem Meeresspiegel und zählt etwa 41.000 Einwohner.

Matale ist der Mittelpunkt eines bedeutenden Plantagengebietes, in dem Kautschuk, Zimt, Pfeffer, Chilis, Tee, Reis, Gemüse und Kräuter angebaut werden. Bedingt wird das Gedeihen dieser zahlreichen Anbaufrüchte durch das feucht-tropische Klima und durch die Lage in einem nur im Norden unterbrochenen Gebirgskessel, dem Knuckles Range Gebirge.
Im Zentrum liegt der berühmte hinduistische Tempel Sri Muthumariamman Thevasthaman, dessen farbenprächtiger und reicher Figurenschmuck überaus interessant ist. Desweiteren befindet sich nördlich von Matale auch der Felsentempel von Aluvihara, der als eine der bedeutendsten Stätten des Buddhismus auf Sri Lanka gilt.

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Kandy, Zahntempel

Kandy liegt fast exakt in der Mitte der Insel auf einer Höhe von ca. 500 m. Kandy ist umgeben von Hügeln, Tälern, Seen, Flüssen sowie großen und kleinen Wasserfällen. Unweit der Stadt beginnen in den Bergen die Teeplantagen. Kandy hat ebenfalls eine reiche Geschichte. Die Stadt war eine Hochburg vieler ehemahliger singhalesischer Könige. Den Mittelpunkt der Stadt bildet aber ohne Zweifel der Zahntempel. Hier soll der obere linke Eckzahn Buddahs aufbewahrt sein. Der Tempelbezirk ist seit 1988 Weltkulturerbe der UNESCO. Als Tourist ist Kandy ein Highlight einer jeden Reise, denn es ist die schönste und malerischste Stadt der Insel -- ein muss für jeden Besucher. 

Sehnswürdigkeiten: Der Zahntempel, Gadaladeniya Tempel, Königlicher Botanischer Garten Peradeniya, Kandy-Dancing, Sightseeing durch die Altstadt.

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Mihintale, Klosteranlage

Mihintale ist eine der ältesten Anlagen des Buddhismus in Sri Lanka.

Das buddhistische Kloster liegt auf dem Missaka Berg, 7 km östlich von Anuradhapura gelegen. Der Mönch Mahinda wurde vom indischen König Ashoka ausgesandt um Sri Lanka den Buddhismus zu verkünden.

Als sich der König Devanampia Tissa auf der Jagd befand und einen Hirsch verfolgte, stand plötzlich Mahinda vor ihm. Durch ein Gespräch mit ihm wurde er zum Buddhismus bekehrt. Er ließ auf dem Hügel eine große Klosteranlage erbauen, darunter eine Dagoba aus dem 2. Jahrhundert vor Christus.

Nuwara Eliya, Eisenbahnfahrt

Nuwara Eliya heißt auf singhalesisch "Stadt des Lichts". Nuwara Eliya liegt ungefähr 2000 m über dem Meer im Zentralen Gebirge und ist die höchstgelegene Stadt des Landes. Der Ort wurde im 19. Jahrhundert für die britischen Kolonialbeamten als Erholungsort von Samuel Becker gegründet. Viele Gebäude im englischen Still sind bis heute erhalten geblieben. Nuwara Eliya ist das Zentrum der Bergregion und liegt mitten in der Teeindustrie, so ist es umgeben von wunderschönen üppigen Tee Plantagen. Typisch für die Region ist ihre Fruchtbarkeit. Aufgrund des kühlen Klimas wachsen hier Früchte und Gemüsesorten, die sonst nur in gemäßigten Breiten vorkommen. Nuwara Eliya ist deshalb auch ein guter Ort für alle die kühle Abwechslung von den tropischen Stränden suchen.

Sehnswürdigkeiten und Aktivitäten: Besuch auf einer Teeplantage, Führung in einer Teefabrik, Victoria Park, Hindutempel Sita Eliya, Reiten, Golf, Wandern oder Spaziergänge in der Umgebung. 

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Pinnawela, Elefantenwaisenhaus

Pinnawela liegt ungefähr 80 km nordwestlich von Colombo und 40 km westlich von Kandy. Das Elefantenwaisenhaus gehört zu den meistbesuchten Tourismus-Attraktionen Sri Lankas. Auf der Insel liebt man Elefanten sehr. Hier werden Elefantenbabies, die ihre Mutter verloren haben, oder verletzte Elefanten abgeliefert, um sie mit menschlicher Hilfe groß zu ziehen. Heute zählt die so entstandene Herde über 70 Elefanten und ist damit die größte Herde domestizierter Elefanten weltweit.

Der Höhepunkt eines jeden Tages ist, die vielen Dickhäuter bei der morgendlichen Fütterung und dem anschließenden Bad im Fluss zu beobachten. In Pinnawela betreuen ca. 110 Angestellte die Elefanten Herde. Etwa 15.000 kg Futter werden täglich benötigt. Das Elefanten-Waisenhaus von Pinnawela wird finanziert aus dem Tourismus und von der Regierung.

Polonnaruwa, Landresidenz

Polonnaruwa liegt 215 km nordöstlich von Colombo entfernt. Ab dem 7. Jahrhundert nutzten Könige Polonnaruwa hauptsächlich als Landresidenz. Im 11. Jahrhundert n. Chr. wurde Polonnaruwa Sri Lankas Hauptstadt. Seit 1982 ist der hervorragend gestaltete archäologische Park ein Weltkulturerbe der UNESCO.

Überreste von großen Stupas (singhalesisch "Dagoba") und Tempeln mit zahlreichen Buddhafiguren sowie von Garten-,Park- und Palastanlagen und diversen Gebäuden einer ausgedehnten Stadt machen die Anlage heute zu einem Hauptanziehungspunkt des Tourismus auf der Insel. In Polonnaruwa sind die Monumente jünger als in Anuradhapura und deshalb auch besser erhalten.

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Sigiriya, Löwenfelsen

Sigiriya ist ein Monolith, der sich aus der Ebende des Dschungels 200 m erhebt. Die Felsenfestung, auch Löwenfelsen genannt, ist eine der bemerkenswertesten und geschichtsträchtigsten Orte Sri Lankas und wird deshalb auch als das achte Weltwunder bezeichnet.

Der Aufstieg ist wegen der Höhe und der Hitze beschwerlich, aber die Aussicht wird sie für alle Anstrengungen entlohnen. Mit jedem Schritt, den man an Höhe dazu gewinnt, wird der Ausblick amtemberaubender. Auf fast exact der Hälfte des Aufstieges, warten die wünderschönen Fresken, der Wolkenmädchen. Es lohnt sich, Sigiriya einen Besuch abzustatten.

Wer es sich nicht zutraut, die etwa 1.200 Stufen empor und auch wieder hinab steigen zu können, für den bietet sich die Alternative, sich die Antike Gartenanlage am Fuße des Felsens ausgiebig anzusehen. Die mittlerweile restaurierten Lustgärten beherbergen Überreste von Pavillons, einer Klosteranlage und einen Jahrhunderte alten Springbrunnen, der bis heute sprudelt.

Fazit: Ein Besuch in Sigiriya, ist für jeden Besucher Pflicht. 

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Ratnapura, Mondstein Mine

Ratnapura liegt 103 km von Colombo entfernt und ist berühmt für seine Edelsteine. ("Ratnapura" singhalesisch „Stadt der Edelsteine“). Sri Lanka hat auf der Welt die grösste Konzentration von Edelsteinen. Ratnapura ist hierfür das wichtigste Zentrum für Edelsteine in Sri Lanka. Es werden überwiegend Rubine, Saphire und Katzenaugen (eine Varianz des Chrysoberylls) abgebaut. Im weiteren auch Topas, Turmalin, Alexandrit, Aquamarin, Granat, Amethyst, Spinell, Zirkon, Mondstein.

Im Ratnapura Gems National Museum ist das Modell einer Edelsteingrube aufgebaut. Auch prähistorische Fossilien aus den Gruben um Ratnapura werden in diesem Museum ausgestellt. Im GemMuseum wird das Schürfen und das Bearbeiten der Edelsteine demonstriert. Ratnapura liegt zwischen den südlichen Ebenen und den Bergen im Osten. Von hieraus führt auch einer der Pilgerwege zum Adams Peak. In der Umgebung liegt der Sinharaja National Park, der letzte verbliebene Regenwald auf der Insel. In der Gegend von Ratnapura werden Reis, Früchte und Tee angebaut. 

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Trincomalee

Trincomalee ist die Hauptstadt der Ostprovinz und liegt im Nordosten Sri Lankas, ca. 260 km von Colombo entfernt. "Trinco" wie die Stadt im Volksmund genannt wird, hat einen der größten natürlichen Tiefseehäfen der Welt. Das Symbol der Stadt ist der Tirukoneswaram-Tempel, einer der wichtigsten Shiva Tempel von Sri Lanka.

Unweit von Trincomalee entfernt befindet sich das Wunder der Hot Wells: Mehrere Quellen, die trotz räumlicher Nähe völlig unterschiedliche Temperaturen besitzen. Rundum Trincomalee laden wunderbare einsame Strände zum Baden, Tauchen und Schnorcheln ein. Besonders beliebt bei Touristen wie Einheimischen ist die kleine Badeinsel Pigeon Island mit Korallenstrand, die allerdings nur per Boot erreicht werden kann. 

Tangalle

Tangalla (oder Tangalle), der Name bedeutet „hervorstehender Felsen“. Tangalle ist ein beschaulicher Fischereihafen in einem der grössten Buchten Sri Lankas. Auf dem Weg vom Yala Nationalpark nach Galle lohnt sich eine Pause an einer der wunderbaren Sandstrände zu machen.

Es lohnt sich auch den in der Nähe gelegenen Felsentempel von Mulkirigala zu besichtigen. Beim Aufstieg kommt man an einer Reihe von natürlichen Höhlen vorbei mit zahlreichen Wandgemälden und Buddha Statuen.

Etwa 10 km Richtung Matara in Dikwella, befindet sich einer der buntesten buddhistischen Tempel Sri Lankas, der Wewurukannala Vihara. Daneben steht eine der grössten Buddha-Statuen der Insel auf die man hinaufsteigen kann. Von oben hat man eine tolle Aussicht auf die Ebene. Eine weitere Sehenswürdigkeit: Das Blasloch "Blow Hole". Eine Felsspalte im Berg bläst Wasserfontänen meterhoch in die Luft. Während der Regenzeit ist dieses Naturschauspiel besonders ausgeprägt zu beobachten.

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Trincomalee Nillaveli Beach
Trincomalee Marble beach

Batticaloa

Eine Stadt die noch zu entdecken gilt. Im Golf von Bengalen liegt die von Touristen wenig besuchte und kleine Stadt Batticaloa. Dabei ist sie wunderschön gelegen und hat viel von ihrem ursprünglichen Charme behalten. Die Lagune von Batticaloa ist mit einer Länge von über 50 km die größte Sri Lankas. Und es gibt auch eine Mähr dazu: In Vollmondnächten soll man von der Kallady Brücke aus die Fische singen hören. Um das Phänomen zu erleben, soll man der Legende nach an mondhellen Nächten und bei wenig Seegang ein Paddel ins Wasser tauchen und an das andere Ende das Ohr halten. Dann hört man angeblich verschiedene feine Klänge. Das Phänomen der „singenden Fische“, deren Existenz bis heute nicht nachgewiesen werden konnte, jedoch diese sogar in der Encyclopedia Britannica erwähnt werden, sind nicht die einzigen Vorzüge dieser Stadt. Die frühsten historischen Kunsterzeugnisse sind ein buddhistisches Dagaba und Chatra vom Ruhuna-Königreich des Königs Kavantissa, die in der holländischen Festung gefunden wurden. Die Festung Batticaloa wurde 1628 von Portugiesen gebaut und war die erste, die von den Holländern (am 18. Mai 1638) eingenommen wurde. Sie gehört zu den malerischsten der kleinen holländischen Festungen Sri Lankas. Die Fesrung liegt auf einer Insel und befindet sich noch in gutem Zustand. In Inneren der Festung kann man die Historischen Kolonialbauten anschauen, sowie auf der Festungsmauer um das Fort laufen oder sich zu verweilen.

Ein weiteres Highlight ist die Lady Manning Bridge, welche die Landzunge mit der Insel verbindet. Die Stahlbrücke stammt noch aus der Kolonialzeit Großbritanniens und ist eine der längsten Brücken Sri Lankas. Über die neue Kallady Brücke gelangt man an den Strand mit küstennahem Pinienwäldchen. Das besondere an dem Pinienwald ist, dass die Bepflanzung nach dem Tsunami statt fand um ein wirksamen Schutz zu gewährleisten. Vom Leuchtturm aus werden Bootstouren in die Mangroven, zu den umliegenden Stränden sowie  bis zur Innenstadt angeboten für ca. 3500 Rupies.

Die wunderschönen Strände in der Umgebung von Batticaloa, wie beispielsweise der Kallady Beach, sind wenig besucht und dadurch gerade für Ruhe suchende sehr empfehlenswert.

Vor der Küste Batticaloas hatte die japanische Luftwaffe im Jahr 1942 den britischen Flugzeugträger „Hermes“ versenkt. Das in einer Tiefe von 55 m liegende Wrack dieses Flugzeugsträgers ist eines der interessantesten Tauchplätze Sri Lankas. Es ist für erfahrene Taucher möglich, an einer Tour teilzunehmen. 

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Uda Walawe Nationalpark

Der Uda Walawe National Park liegt im Süden der Insel zwischen Ratnapura und Kataragama. Das Gebiet wurde 1972 zum Nationalpark erklärt, um den dort vorkommenden Tierarten Schutz zu bieten.

Typisch für den Park ist die relativ lange Trockenzeit. Monsum ist zwischen Mai und September. 

Der Nationalpark ist berühmt für seine große Elefanten-Population. Andere Tierarten sind Wasserbüffel, Muntjaks, Mangusten, Axishirsche, Wildschweine und eine kleine Anzahl von Leoparden.

Yala Nationalpark

Der Yala National Park ist das bekannteste, größste und älteste Naturschutzgebiet in Sri Lanka. Der Nationalpark befindet sich im Südosten der Insel auf dem Territorium der Südprovinz Uva. Auf 1512 km² befinden sich zahlreiche Säugetier- und Vogelarten die den Nationalpark zu einem sehr beliebten Ausflugsziel machen. Der Park ist in fünf Blöcke aufgeteilt, von denen nur Block 1 (Yala West) für Tagestouristen zugänglich ist. Yala bietet verschiedenste Lebensräume, große Teile erinnern an eine afrikanische Savanne, die äußeren Gebiete des Parks hingegen werden von dichtem Monsumwäldern dominert. Yala ist der beste Park für die Beobachtung von wilden Tieren wie z.b dem Leopard, Elefant, Lippenbär, Sambarhirsch, Krokodil, Mungo oder den Hanuman Affen. In der Trockenzeit, vom 1. September bis 15. Oktober ist der Park geschlossen.

Tipp: Die beste Zeit um den Park zu besuchen ist von Dezember bis Juli. 

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World's End

Der Horton Plains National Park liegt im Hochland von Sri Lanka im Nuwara Eliya Distrikt. Die bekannteste Attraktion im Park ist World´s End, wo die Hochebene plötzlich aufhört und fast 700 m hinunterstürtzt. Vom Steilhang der über 1050 Höhenmeter aufweist, hat man bei klarer Sicht (am frühen Morgen) einen Ausblick bis zum Meer.

Die zweite Hauptattraktion des Nationalparks sind die Baker Wasserfälle. Benannt wurden sie nach dem Entdecker Samuel Baker, dem Gründer der Stadt Nuwara Eliya. Im Park lebt außerdem eine reiche Vielfalt an wilden Tieren, unter anderem Leoparden und Sambar-Hirsche.

Sinharaja Regenwald

Sinharaja Forest ist ein tropischer Tiefland-Regenwald im Südwesten Sri Lankas.Der Sinharaja-Nationalpark zählt seit 1988 auch zum UNESCO-Weltnaturerbe und stellt eines der letzten großen zusammenhängenden Waldgebiete der Insel dar. Das Gebiet ist berühmt für seine immense Pflanzen- und Tiervielfalt.

Fazit: Für alle Naturliebhaber ist der geführte Besuch durch den Sinharaja Regenwald ein echtes Hightlight ! 

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Wale vor der Südküste, Mirissa

Der ideale Startpunkt für Whale Watching Touren ist der kleine Ort Mirissa im Süden Sri Lankas. In den Monaten von Dezember bis April stehen die Chancen sehr gut, die größten Säugetiere der Welt in freier Natur erleben zu dürfen. Die Tour startet in der Regel früh am Morgen, positiver Nebeneffekt ist hier aber, dass unzählige Delfine, zur Freude aller Besucher, das Boot begleiten werden.

Unabhängig davon, ob Blau- oder Pottwale beobachtet werden konnten, laufen die Boote am Mittag zwischen 11.00 – 13.00 Uhr wieder im Hafen von Mirissa ein.

Fazit: Eine Whale & Dolphin Tour lohnt sich in jedem Fall und wird nicht so schnell in Vergessenheit geraten. 

 

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