Facts of Sri Lanka

Fakten & Informationen

Hier erhalten Sie einige Fakten über Sri Lanka, welche von uns zusammengetragen worden sind. An einigen Stellen verweisen wir auf die offiziellen Quellen. Diese Fakten sind lediglich Informationen aus unserer Erfahrung. Um sicherzugehen, dass diese Informationen auch der Wahrheit entsprechen, empfehlen wir einen Aufenthalt in Sri Lanka. Sollten Sie Unstimmigkeiten, Unsinn oder Unwahrheiten entdecken, sind wir jederzeit gerne bereit diese anzupassen. 

Vorweg zwei Links, welche bei Interesse besucht werden können:

 

REISEHINWEISE EDA ÜBER SRI LANKA

Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst. Beachten Sie unbedingt auch die nebenstehenden länderunabhängigen Reiseinformationen und die Fokus-Themen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.

 

WIKIPEDIA ÜBER SRI LANKA

Sri Lanka (singhalesisch ශ්‍රී ලංකා, śrī laṃkā, [ˌɕriːˈlaŋkaː]; Tamil இலங்கை, ilaṅkai), bis 1972 Ceylon (seither Demokratische Sozialistische Republik Sri Lanka), ist ein Inselstaat im indischen Ozean, 237 km (Westküste der Insel) östlich der Südspitze des indischen Subkontinentes, und zählt 20,3 Millionen Einwohner. Die kleinste Entfernung zwischen Indien (Kodiyakkarai) und Sri Lanka (Munasal) beträgt 54,8 Kilometer. 

 

SRI LANKA - Übersetzt 'Glückliches Land', 'ehrenwerte Insel', 'leuchtend, strahlend'

 

Sri Lanka ist ein tropischer Inselstaat und liegt im indischen Ozean, vor dem indischen Festland. Das Land wird auch als die 'Perle des Indischen Ozeans' bezeichnet. Sri Lanka ist ein Tropenparadies mit ganzjährig warmen Temperaturen und somit ideal zum Reisen. 

 

Ein Urlaub in Sri Lanka bedeutet vor allem Ruhe und weite Landschaften und Ausflüge in die beeindruckende Natur des Landes. Die Natur von Sri Lanka zeigt sich in den Regenwäldern, den Bergen und den kilometerlangen Felsplateaus, in der artenreichen Tierwelt, den Bergwäldern, Buschlandschaften und in den mit Palmen bedeckten Stränden direkt am indischen Ozean.

Sri Lanka ist eine Insel mit einer abwechslungsreichen Natur, die im Urlaub mit Wanderungen durch die Landschaften entdeckt werden kann. Sri Lanka bedeutet neben den einsamen idyllisch gelegenen Stränden und den grünen Landschaften auch Kultur und Geschichte. Auf dieser Insel gibt es einige UNESCO Kulturdenkmäler.

 

So bietet das Land dem Besucher auch viele historische Sehenswürdigkeiten und bemerkenswerte religiöse und kulturelle Stätten, die dem Besucher von einer jahrtausend alten Geschichten erzählen.

Zahlreiche Tempelanlagen, Statuen, historische Königsstädte, Klosteranlagen, die alten Höhlen mit historischen Steingravuren oder auch das Naturdenkmal Sri Maha Bodhi. Dieses Denkmal gilt als der älteste Baum von Asien und ist zugleich ein beliebtes Pilgerziel von vielen Gläubigen buddhistischen Glaubens.

 

Für einen Urlaub in Sri Lanka gibt es viele gute und komfortable Übernachtungsmöglichkeiten, wie einige zentral gelegene Backpacker Hotels, grosse Hotelanlagen direkt am Strand, Ferienhäuser im Dschungel oder kleine Ferienwohnungen im Herzen des Landes. Zudem bieten viele Veranstalter Rundreisen zur Erkundung des Landes an. Es ist aber auch kein Problem, mit ein bisschen Flexibilität, die Insel auf eigene Faust zu erkunden.

 

Der Inselstaat ist über den Flughafen in der Nähe von Colombo, dem Bandaranaike International Airport in Katunayake einfach und bequem zu erreichen.

 

BEVÖLKERUNG AUF SRI LANKA 

Sri Lanka, offiziell demokratische, sozialistische Republik Sri Lanka, ist ein tropischer Inselstaat im Südosten des indischen Subkontinents. Bis zum 22. Mai 1972 hiess der Inselstaat Ceylon. Sri Lanka wird durch den ‚Gulf of Mannar’ und die ‚Palk Strait’ von Indien getrennt. Es besteht lediglich eine lose Verbindung, über die Felsen der Adams Brücke, zu dem Festland Indiens. Die Insel liegt im Indischen Ozean, zwischen dem 6. und 10. nördlichen Breitengrad und dem 79. und 82. östlichen Längenrad. Die Insel erstreckt sich über eine Fläche von 65’610 Quadratkilometern, ist etwa 435 km lang und 240 km breit. Auf der Insel leben über 19,5 Millionen Einwohner (Stand: 2004). Der Großteil der Bevölkerung lebt in der Provinz Western. Die Hauptstadt dieser Provinz ist die Stadt Colombo. Diese Stadt ist zugleich politisches und wirtschaftliches Zentrum des Inselstaates.

 

Die offizielle Hauptstadt von Sri Lanka ist Sri Jayewardenepura, de facto aber die Stadt Colombo. Rund 72% der Bevölkerung von Sri Lanka lebt auf dem Land, nur etwa 22% leben in den Städten und etwa 6% der Bevölkerung wohnen auf Plantagen. Die meisten Menschen des Landes sind dem Buddhismus zugehörig, etwa 70% der Bevölkerung. Hindus (13%), Moslems (9%), Christen (7%) und andere Religionen bilden die religiösen Minderheiten in Sri Lanka. In dem demokratisch-sozialistischen Land herrscht Toleranz und Religionsfreiheit. Die Republik Sri Lanka ist in insgesamt neun Provinzen und in 25 Distrikte aufgeteilt. Die Provinzen des Landes sind Western, Southern, Sabaragamuwa, Central, Uva, Eastern, North-Western, North-Central und Northern.

 

Die offiziellen Landessprachen sind Tamil und Sinhala. Der Grossteil der Bevölkerung spricht Sinhala. Die Schilder der öffentlichen Straßen, Orte und Verkehrsmittel sind zumeist in Sinhala, Tamil und Englisch beschriftet. Die gesetzliche Landeswährung ist seit dem 18. Juni 1969 die Sri Lanka Rupie (LKR). Seit dem 4. Februar 1948 ist Sri Lanka unabhängig. In dieser Zeit entstand auch die Nationalhymne, die Sri Lanka Matha. 

 

GESCHICHTE 

Die Völker der Nagas und der Yakkas gelten als die Ureinwohner von Sri Lanka. Noch heute leben die Nachkommen der Yakkas, die Veddas auf der Insel. Der Lebensraum der Ureinwohner des Landes wurde durch die Rodung der Dschungels schon früh zerstört und das Volk der Veddas musste sich so in den Dörfern niederlassen. Die einstigen Dschungelgebiete wichen dem heutigen Ackerland. Zudem wurde im 20. Jahrhundert ein weiterer großer Teil des Lebensraumes der Ureinwohner durch Siedlungsgebiete ersetzt. In der heutigen Zeit leben nur noch etwa 600 Veddas in Sri Lanka. Das Volk der Veddas ist, wie viele Naturvölker, vom Aussterben bedroht und nur noch wenige der Ureinwohner leben nach den alten Sitten und Gebräuchen des Urvolkes.

 

Die ersten Indorianer besiedelten das Land von Sri Lanka bereits um 500 vor Christus. Die Indorianer sind die heutigen Singalesen und diese bilden die heutige Bevölkerungsmehrheit von der Republik Sri Lanka. Der Buddhismus erreichte um 247 vor Christus, mit dem Sohn und der Tochter des indischen Maurya Kaiser, die Insel.

 

Bereits seit 200 vor Christus war die Staatsreligion des einstigen Königreiches der Buddhismus. So entstand auch das erste buddhistische Kloster von Sri Lanka in der Hauptstadt Anuradhapura. In der Zeit nach dem 13. Jahrhundert entstanden verschiedene Königreiche, wie etwa das Tamilische Königreich oder das Königreich Kotte. In der Kolonialzeit verlor die Insel die Eigenständigkeit und die Küstenregionen wurden so von Kolonialmächten beherrscht.

 

In den Anfängen wurde das Hochland noch von dem Königreich Kandy beherrscht. Im Jahr 1815 wurde das Königreich Kandy erobert und der König Wikrama Rajasingha wurde verhaftet. Daraufhin stand im Jahr 1818 die gesamte Insel unter britischer Herrschaft. Die Infrastruktur wurde unter der britischen Herrschaft verbessert und es entstanden vermehrt Kaffee- und Teeplantagen . Während dieser Zeit kamen auch die indischen Tamilen, als Plantagenarbeiter auf die Insel. Die indischen Tamilen bilden heute mit den einheimischen Sri Lanka Tamilen die grösste Minderheit der Bevölkerung. Ceylon wurde schließlich im Juni 1947 britisches Dominion und im Anschluss daran wurde Ceylon am 4. Februar 1948 unabhängig. Seit dem 22. Mai 1972 ist Ceylon eine Republik mit dem Namen Sri Lanka. Der Nationalfeiertag von Sri Lanka ist der 4. Februar, der Tag der Unabhängigkeit.

 

SEHENSWÜRDIGKEITEN 

In Sri Lanka gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Das Land verfügt über eine große Anzahl an geschichtlichen und kulturellen Schätzen. Die vielen historischen Gebäude, Parkanlagen, die alten Königsstädte, die alten religiösen Stätten, wie die Tempel- und Klosteranlagen und die beeindruckenden Bauten und Naturdenkmäler von Sri Lanka erzählen von einer Jahrtausend alten Geschichte.

 

Bei einem Urlaub in Sri Lanka können die vielen Sehenswürdigkeiten von Sri Lanka besichtigt werden. Die meisten religiösen Sehenswürdigkeiten in Sri Lanka dürfen nur ohne Schuhe und ohne Kopfbedeckung besichtigt werden. Deshalb sollten Touristen für die Besichtigungen stets Socken mitführen, da durch die warmen Temperaturen die Steine sehr heiss werden können.

Folgende Sehenswürdigkeiten möchten wir Ihnen vorstellen: der heilige Berg Adam’s Peak, Anuradhapura mit dem Naturdenkmal, dem Feigenbaum Sri Maha Bodhi, Aukana- der aufrachtstehende Buddha, Colombo, den Felsentempel von Dambulla, Ella’s Bergwelt, Mihintale’s Klosteranlage, Festung Galle, der Zahntempel in Kandy, Matale’s Felsentempel, Nuwara Eliya’s Teeplantagen, das Waisenhaus für Elefanten von Pinnawela, Polonnaruwa’s Stätten, die Minen von Ratnapura, die Felsenfestung Sigiriya, Tangalle, Trincomalee, Batticaloe, Yala- Park, Uda Walawe’s Elefanten, Sinharaja Regenwald, das World’s End in den Horton Plains und schlussendlich die Wale vor Mirissa. 

Hier gelangen sie direkt zu den Sehenswürdigkeiten.

                 

 

FIRST TIME IN SRI LANKA

(Quelle: COCOSTE)

Bestimmt kennt jeder Jemanden der einmal in Sri Lanka war und jeder hat Dieses oder Jenes erlebt. Oft mythische Märchen welche weiter gegeben wurden, übertrieben oder untertrieben, damit der Zuhörer sein Ticket am nächsten Tag nicht umbucht und lieber eine Kaffeefahrt an die Donau bucht. Wie jedes Land ist auch Sri Lanka immer im Wandel, vielleicht sogar mehr als einige andere Reisedestinationen, daher wird garaniert niemand dieselbe Reise erleben wie ein vorheriger Besucher, auch wenn die Route dieselbe sein wird. Grundsätzlich sei gesagt: Sri Lanka verbindet alles Gute, Schöne und Kulinarische, was in vielen anderen, wunderbaren Reisedestinationen anzutreffen ist. Menschen, Sicherheit, Kultur, Flora, Fauna, Essen uvm. Wir sind bestrebt dieser Perle im Indischen Ozean respektvoll Sorge zu tragen.

  

FIRST CONTACT - SRI LANKA 

Visa 

Wenn ihr Passport noch sechs Monate gültig ist und sie einen günstigen Flug z.B. bei Qatar Airways ergattern konnten steht dem Aufenthalt ‚fast’ nichts mehr im Weg. Einfachhalber ist zu empfehlen, ein 30ig-tägiges Visum über http://www.eta.gov.lk zu beantragen. Für diese Abwicklung benötigen sie zwingend eine Kreditkarte und 48h Zeit bis Sie per Email die Bestätigung ihrer Bestellung erhalten. Ist das Visum im Vorfeld vorhanden, müssen Sie sich fast keine Sorgen machen für ihren Transit Richtung Sri Lanka. Klar besteht auch die Möglichkeit das Visum im Transitflughafen auszufüllen und zu beantragen, die könnte zeitlich jedoch knapp werden. Wichtig zu wissen: Qatar überprüft bereits vor dem Flug nach Sri Lanka die Visas! 

 

Die Visas sind in der Regel 30 Tage gültig. Brauchen Sie eine Verlängerung des Visum, können Sie uns gerne kontaktieren und wir können ihnen weiterhelfen. 

 

Ist die Visumsgeschichte unter Dach und Fach, ist mit ein paar Euro in der Reisekasse dem Aufenthalt in Sri Lanka nichts mehr entgegen zu halten. Mit 600.- Euro können Sie 14 Tage zu zweit sehr gut Ihren Urlaub verbringen. Selbstverständlich können Sie Ihr Budget auch weiter nach unten schrauben und mit 300.- Euro durchkommen, wobei wir die leckeren Currys für ca. 350.- Rupien (Euro 2.30) in den Local’s Restaurants oder Imbissbuden empfehlen. Hygienefanatiker sollten mit ‚Augen zu und durch’ den ersten Löffel verspeisen und schon verführt diese Köstlichkeit und lässt alle Bedenken hinten anstehen. 

 

Buchungen von Unterkünften 

Rein theoretisch braucht es für Übernachtungen keine Vorausbuchungen. Ist man spontan genug und offen für das Schicksal kann man einfach am Bahnhof warten, bis jemand kommt und Vorschläge für Unterkünfte bringt. (Vorsicht, in Städten mit weniger Tourismus kann es sein, dass niemand am Bahnhof auftaucht. In einem solchen Fall kann man auch ins nächste Tuktuk steigen und sich zur nächsten Unterkunft bringen lassen. Auf jeden Fall sollte hier immer darauf bestanden werden, die Unterkunft zu besichtigen, bevor man auf einen Deal eingeht. 

 

Eine sehr praktische und empfehlenswerte Art, an eine gute Unterkunft zu kommen ist www.booking.com. Diese Seite empfehlen wir sehr. Nicht nur weil auch COCOSTE Paradise Guesthouse & Lodges dort buchbar sein wird, sondern weil wir auch nur gute, unkomplizierte Erfahrungen mit diesem Portal gesammelt haben. Hier fanden wir echte, kleine Schnäppchen wie z.B. das Kottawatta Resort beim Udawalawe Nationalpark und dem ersten Elefantenbaby-Waisenhaus der Welt. 

 

Flughafen-Transfer 

Wenn sie das  erste mal nach Sri Lanka Reisen und keinen Transfer zu ihrem Hotel gebucht haben, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich ins Land zu stürzen. Je nachdem welcher Kategorie sie angehören, gibt es für jeden eine Möglichkeit:

 

Der Organisierte: Sie sind ein durchorganisierter Urlauber mit Sinn für Details. Sie organisieren den Transfer zum Hotel oder Zielort vorab. Denn mit Ihrem Gepäck ist das Reisen in öffentlichen Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn ein riesiges Unterfangen und extrem zeitraubend. Falls ihr Transfer aus unbekannten Gründen doch nicht vor Ort sein wird, steigen Sie in ein Grosswagen-Taxi. Diese sind etwas teurer als ‚normale’ Taxis, dafür mit Klimaanlage, Musik und sicherem Fahrzeug. 

 

Der Zeitlose: Sie haben Urlaub und dies bereits beim Abflug. Ihr Schalenkoffer ist zu Hause im Keller oder umfunktioniert worden in ein Indoor-Beach. Sie lieben das unkomplizierte, offene, überraschende, chaotische und instinktive Verhalten am Zielflughafen mit Ihrem nicht geplanten Transfer weg vom Airport. So benötigen Sie nichts zu tun und einfach die Ankunft auf sich wirken lassen. Schon bald werden Sie instinktiv wissen, was für Sie das Richtige sein wird. Ob Taxi, Tuktuk oder Weiterflug, das Schicksal wird Ihnen die Türen öffnen. 

 

Low-Cost-Start: Sie möchten gerne ihr Feriengeld für Essen statt Verkehrsmittel ausgeben. So haben wir die ultimative Low-Cost-Empfehlung: Es gibt ein Shuttlebus ab Flughafen direkt in die Hauptstadt für nur wenige Rupien. 

 

TIPP: Vergessen Sie das Handeln. Wollen Sie nicht den geforderten Betrag bezahlen, können Sie weiter suchen. Der Taxifahrer findet sein Transfer bestimmt später. Glück haben Sie, wenn der Taxifahrer nach Hause möchte und Sie genau in diese Richtung möchten. Aber nur dann. Mit einem klimatisierten, privaten Minibus sind momentan folgende Preise üblich: nach Galle sind 10'000.- Rupien die Regel. Oft sind es mehr. Nach Kandy fahren Sie für 6'500.- Rupien, in die Innenstadt nach Colombo bezahlen Sie schnell einmal 2'000.- Rupien. 

 

VERKEHR UND FORTBEWEGUNGSMITTEL
(Quelle asia.net)

 

Strassenverkehr 

Die Strassen in Sri Lanka sind im Allgemeinen in einem sehr guten Zustand. Die Verkehrsverhältnisse auf Sri Lanka sind jedoch oft in einem Zustand, der Überlandfahrten unabhängig vom Fahrzeug in weiten Teilen der Insel nur in einem sehr langsamen Tempo von meist maximal 40km/h im Durchschnitt erlaubt. Die meisten Straßen führen direkt durch Dörfer und Wohngebiete, in denen nicht besonders schnell gefahren werden sollte. Der häufig recht dichte Verkehr besteht aus einem Sammelsurium an Fahrzeugen und wird nicht in erster Linie von PKWs, sondern von Tuk-Tuks dominiert, wodurch ein agiles Vorwärtskommen meist deutlich erschwert wird. Reisende sollten viel Geduld und gute Nerven mitbringen, besonders wenn längere Strecken über Land zurückgelegt werden sollen. Strassenfahrten sind jedoch sehr zu empfehlen, gerade deshalb. In den Bussen auf Langstrecken kommt man schnell in ungezwungene Gespräche und erlebt im wahrsten Sinne des Wortes ‚hautnah’, unvergessliche Fahrten. 

 

Gefahren, Unfälle

Der Zustand der Fahrzeuge auf Sri Lanka liegt teilweise deutlich unter dem europäischen Niveau. Zwar macht Sri Lanka laufend Fortschritte und die neuen Fahrzeuge unterliegen strengen Importbestimmungen, dennoch sind viele Fahrzeuge im desolaten Zustand unterwegs. Die Jährliche Kontrolle verläuft ähnlich wie nach dem Britischen Vorbild ab und ist gültig für ein Jahr. Während die Verkehrsregeln grundsätzlich ähnlich sind wie in Europa, halten sich dennoch viele Bewohner der Insel nicht daran und es kommt häufig zu Unfällen, besonders auf Überlandfahrten. Möchte man selber das Steuer in die Hand nehmen, empfiehlt es sich, die ungeschriebenen Gesetze auf den Strassen zuvor zu beobachten und zu verinnerlichen. 

Ein Verkehrsunfall kann zusätzlich dadurch zu einem größeren Problem werden, da die Infrastruktur für Rettungsdienste noch nicht einwandfrei funktioniert. Das Risiko erhöht sich weiter bei Dunkelheit, daher sollten Nachtfahrten ausserhalb der Städte vermieden werden, auch deshalb, weil eine Beleuchtung häufig nur marginal vorhanden ist. Um das Unfallrisiko zu vermeiden, welches von teilweise überaus waghalsig fahrenden Busfahrern ausgeht, wird empfohlen, die Bahn als Mittel der Wahl als Verkehrsmittel an den Stellen zu nutzen, wo es möglich ist. 

  

Tuk-Tuks 

Die stärkste Präsenz unter den Fahrzeugen auf Sri Lanka besitzen die dreirädrigen Tuk-Tuks, Fahrzeuge, die auf einem Mofa- oder Mopedmotor basieren und meist über eine Bank mit drei Sitzplätzen zusätzlich zum Fahrer verfügen. Sie werden auch als „Three wheeler“ oder Trishaws bezeichnet und sind meist aufgrund ihres Lärms schon von Weitem zu hören. 

Wer mit viel Gepäck reist, nutzt bevorzugt die etwas grösseren Exemplare, welche über einen geräumigeren Gepäckstauraum verfügen. Tuk-Tuks stellen die üblicherweise am häufigsten angebotene und zudem recht günstige, jedoch nicht unbedingt die sicherste Transportform auf Sri Lanka dar. Tuk-Tuks haben in der Regel keine Sicherheitsgurte, keine echte Knautschzone und sind an den Seiten offen. Der Spassfaktor ist jedoch auf jeden Fall mit keinem anderen Transportmittel zu toppen und zudem sind sie immer und überall vorhanden. 

 

Preise 

Viele Tuktukfahrer benutzen eine Vielzahl an Tricks, um von Besuchern mehr Geld für ihre Fahrt zu bekommen als gewohnt. Die Preisspanne reicht von etwa 30 bis 100 Rupien pro Kilometer je nach Länge der Strecke, Anzahl der Mitfahrenden und Laune des Fahrers. Einige Tuktuks, vor allem in grösseren Städten, verfügen über ein Taxometer, wobei Besucher des Landes jedoch darauf achten sollten, dass es auch korrekt benutzt wird. Ist dies der Fall so liegt der zu zahlende Preis häufig deutlich unter dem, was sich mit anderen Fahrern verhandeln ließe. Die Preisverhandlungen sollten grundsätzlich vor Antritt der Fahrt begonnen und auch abgeschlossen werden. Es gibt üblicherweise viel Auswahl unter den Tuk-Tuks, man muss also nicht zwangsläufig bei dem ersten Fahrer eine Fahrt buchen, auch wenn dieser es gerne möchte. Besonders die Fahrer von Tuk-Tuks, welche direkt vor Hotels und Touristenattraktionen warten, nehmen häufig höhere Preise als sonst üblich. Wer ein paar hundert Meter zu Fuß geht findet normalerweise leicht eine günstigere Option. Am Besten fragen sie einen Einheimischen nach den ortsansässigen Kilometerpreisen. 

 

Taxis 

Vor allem im Raum Colombo gibt es inzwischen eine steigende Anzahl an Taxis, welche aufgrund des Taxometers teilweise günstiger zu haben sind als manche Tuk-Tuks. Wer weite Strecken fahren muss, kann ein ganztägiges Paket vereinbaren, beispielsweise 80km über acht Stunden für 40USD. Zu bestimmten Zeiten können die Preise höher als sonst sein, vor allem nachts und an Feiertagen. Die Taxis (häufig Vans) sind meist klimatisiert und sicherer als Tuk-Tuks, wobei Reisende jedoch aufgrund der Fahrgewohnheiten der Person am Steuer trotzdem ziemlich waghalsige Fahrten miterleben können. 

 

Motorrad 

Es ist möglich, auf Sri Lanka Motorräder zu mieten, allerdings weniger üblich als in anderen Teilen Asiens. Besonders im Raum Negombo, Hikkaduwa werden verschiedene Modelle angeboten, diese können tage- bzw. wochenweise gemietet werden. 

 

Mietwagen 

Hotels auf Sri Lanka empfehlen ihren Gästen üblicherweise Mietwagen als Fortbewegungsmethode innerhalb des Landes. Da der Stundenlohn auf Sri Lanka generell ziemlich niedrig ist, kostet der Wagen mit Fahrer häufig nicht unbedingt (viel) mehr als ohne. Fahrer mit einer offiziellen Lizenz sind meist zu bevorzugen, wobei einige von ihnen über ein beachtliches Fachwissen bezüglich der Geschichte, Geografie, Sehenswürdigkeiten und Kultur ihres Landes verfügen, sich in verschiedenen Sprachen gut verständigen können und internationalen Besuchern in vielen Belangen weiterhelfen können, die weit über den Transport hinausgehen. Dies ist jedoch nicht immer der Fall, Reisende sollten demzufolge nicht zu hohe Erwartungen haben. 

 

Autovermietung- Lokale Reiseagenturen

Als bequeme Methode, um die Insel Sri Lanka und ihre Sehenswürdigkeiten besser kennen zu lernen, gilt das Buchen einer Tour mit einem Van über ein ortsansässiges Reisebüro. 

 

Wie in anderen südostasiatischen Ländern auch gibt es jedoch ein paar schwarze Schafe unter den Anbietern, daher sollten sich Reisende im Vorfeld genau erkundigen, welche Orte besucht werden, wie lange die Rundreise dauert und was im Preis inbegriffen ist. Es gibt immer wieder Berichte von Urlaubern, die eine Rundreise zu interessanten Sehenswürdigkeiten buchen möchten, allerdings nach kurzer Zeit in einem Geschäft landen, welches einem Freund, Bekannten oder Geschäftspartner des Fahrers gehört. Klar ersichtliche Übersichtskarten mit dem Reiseverlauf, wie sie von professionellen Reiseagenturen angeboten werden, sind ein Zeichen, dass eine wirklich gute und interessante Rundreise angeboten wird. 

 

Bus 

Die Busnetze des öffentlichen Nahverkehrs sind in den grossen Städten auf Sri Lanka recht gut ausgebaut. Darüber hinaus gibt es Langstreckenbusse, die auf der Insel fast überall hinfahren, wo Menschen leben oder es etwas zu sehen gibt. Besonders lange Strecken lassen sich auf diese Weise sehr günstig zurücklegen. Der Reisekomfort kann dabei nicht mit einem Mietwagen oder Van verglichen werden, die Federung sorgt jedoch manchmal für eine leicht angenehmere Fortbewegung. Im öffentlichen Nahverkehr sind Busse ohne Klimaanlage eher die Regel als die Ausnahme, allerdings gehört es für viele Besucher zum Kennenlernen des Landes dazu, das Reisen mit einem gewöhnlichen Bus inmitten von Bewohnern der Insel einmal auszuprobieren. Selbst wer einen Sitzplatz ergattern kann wird dem holprigen Gang auf den löchrigen Straßen nicht komplett entfliehen können. 

Zum guten Ton gehört es, die Sitzplätze der ersten Reihe für Mönche oder Priester zur Verfügung zu stellen, falls man sie antreffen sollte. Etwas komfortablere Busse mit Klimaanlage und garantiertem Sitzplatz sind für etwa das Doppelte des normalen Preises erhältlich, was im Vergleich mit Europa noch immer sehr günstig ist und die Reise etwas angenehmer verlaufen lässt. 

 

Zug 

Die Insel verfügt über ein gut ausgebautes Schienennetz, welches alle größeren Städte (ausser denen im Norden) miteinander verbindet. Schnellzüge können dabei eher ankommen als Busse, allerdings sind sie nicht für alle Strecken verfügbar. Die Züge sind oft komfortabler als Busse und manchmal sogar günstiger. 


Häufig gibt es Fahrkarten in drei Klassen, wobei die dritte Klasse nicht deutlich schlechter sein muss als die zweite und ebenfalls hinreichend Sitzplätze bietet, wenn auch etwas einfachere (ohne Armlehnen). Spezielle Touristenabteils werden angeboten, von welchen hervorragende Bilder der Landschaft aufgenommen werden können. Diese sollten jedoch früh genug gebucht werden, da sie teilweise über Tage im Voraus komplett ausgebucht werden, besonders auf der beliebten Strecke zwischen Colombo und Kandy.

 

Flugzeug 

Die wahrscheinlich schnellste Verbindung zwischen zwei Orten auf Sri Lanka, die weiter voneinander entfernt sind, erfolgt durch die Luft. Kleinere Flugzeuge der Fluggesellschaften Sri Lankan Airlines, Aero Lanka, Cinnamon Air und Fly Sri Lanka verbinden Colombo, Kandy, Jaffna, Galle, Nuwara Eliya, Ratmalana, Trincomalee und andere Orte auf Sri Lanka. Auf diese Weise können Besucher die Schönheit der Insel aus der Luft erkennen und mit etwas Glück ein paar hübsche Aufnahmen mit nach Hause nehmen. 

 

ALLGEMEINE INFOS – MEDIZINISCHES – KLIMA

Die Gastfreundschaft ist in Sri Lanka einzigartig und sehr bekannt. Sie können einen Spaziergang ab von den Touristenorten unternehmen und Sie werden höchstwahrscheinlich von Einwohner zu einem Tee eingeladen. Denken Sie einfach daran, dass Sie ein Tourist sind und auch so gesehen werden. Also ist es nicht verwunderlich wenn in Ihnen auch ein ‚Geschäftspartner’ gesehen wird, dem irgendetwas angedreht werden muss. Bleiben Sie zurückhaltend und lassen Sie Ihren Instinkt walten. Nichts muss von heute auf morgen geschehen. 

 

Darstellungen Buddhas 

Buddha wird auf Sri Lanka besonders verehrt, daher sollte auch der entsprechende Respekt in Bezug auf Darstellungen Buddhas entgegengebracht werden. Dazu gehört, dass keine Fotos gemacht werden sollten, auf denen Personen mit dem Rücken zu einer Buddha-Statue stehen. Besucher sollten sich grundsätzlich zurückhaltend und respektvoll gegenüber den Statuen verhalten, besonders wenn Fotos gemacht werden. Auf keinen Fall soll man auf sie hinaufklettern. Angemessene Kleidung ist beim Betreten von buddhistischen Tempeln zu tragen, zumindest Schultern und Knie sollten bedeckt sein.

 

Kleidung 

Besonders Damen sollten die traditionellen Regeln der Insel im öffentlichen Leben zur eigenen Sicherheit besonders beachten. Dazu gehört das Tragen von Kleidung, welche grundsätzlich viel Haut bedeckt, wobei auch Schultern und Knie nicht sichtbar erscheinen sollten. Gewöhnliche T-Shirts und Blusen sind in den meisten Fällen in Ordnung ebenso wie Hosen und längere Röcke. 

 

Am Strand sollten Badeanzüge getragen werden, welche Bauch und Rücken bedecken (keine Bikinis). Herren können grundsätzlich kürzere Hosen tragen, welche die Knie freilassen, allerdings gelten längere Hosen als respektvoller. Beim Betreten eines Tempels oder besonderen Hauses sollten sowohl von Damen als auch von den Herren die Schuhe ausgezogen werden. 

 

Gesprächsverhalten 

Während im täglichen Leben auf Sri Lanka häufig innerhalb der Grossstädte eine geschäftige Lautstärke herrscht, die besonders im Straßenverkehr auffällt, gilt eine unangemessene Gesprächslautstärke als unhöflich und sollte vermieden werden. Ähnliches gilt für unbescheidenes oder angeberisches Verhalten. Ferner sollten keine Schimpfworte benutzt werden. 

 

Verhalten zwischen den Geschlechtern 

Das sogenannte PDA (Public display of affection), also die offene Liebesbekundung in der Öffentlichkeit (zu naher Körperkontakt, Küssen, etc.), stellt in Sri Lanka wie auch in weiten Teilen des asiatischen Raums eine Beleidigung dar und sollte vermieden werden.

 

Medizinische Grundversorgung 

Auch in einem Paradies wie Sri Lanka können Sie kleinere oder grössere Unfälle erleben oder kranke werden wie zu Hause. Hier sollten Sie darauf achten, dass Sie über einen ausreichenden Versicherungsschutz verfügen, sowohl gegen Krankheiten als auch gegen Unfälle. Rücktransfers von Sri Lanka zurück in die Schweiz sind nicht zu unterschätzen, sollte ein solcher Extremfall eintreffen. Ein Tipp von uns: Als Gönner bei der Rega beizutreten. Weiter verfügt auch der ETI Schutzbrief Welt über Optionen die weit besser sind als einige andere Anbieter und eine sehr gute Ersatzleistung erbringen in Zusammenhang mit Ihrer Krankenkasse. Die Bestimmungen für Impfungen die Sie empfohlen bekommen, finden Sie unter www.safetravel.ch 
In Sri Lanka ist die medizinische Grundversorgung für Einheimische gratis. Selbstverständlich werden auch Sie dort behandelt und die medizinische Grundversorgung ist sehr vorbildlich. In Sri Lanka gibt es einige TOP private Spitäler. Hier ist einfach der nötige Versicherungsschutz oder Kleingeld von Vorteil.

 

Mücken

Im Nordwesten sowie den Sumpfgebieten und Mangrovenwälder sind Mücken vermehrt anzutreffen. Am Meer kommen Sie auch vor, sind jedoch nicht störend wenn einige Abläufe beachtet werden. In Sri Lanka gibt es Gesetze und Kampanien gegen die Verbreitung von Mückenlarven. So dürfen keine Wannen oder Kokosschalen mit der Öffnung nach oben gelagert werden damit sich stehendes Wasser nicht ansammeln kann. Räucherspiralen oder Räucherstäbchen können ebenfalls einer Mückenattake gut Abhilfe leisten. Mückennetze finden Sie in den meisten Zimmern und halten 99% der Plagegeister ab. Es ist sicher sinnvoll, Mückenschutz und entsprechende Kleidung mitzunehmen. Es gibt auch sehr gute biologische Mückenschutzmittel in fast jedem Kiosk in Sri Lanka zu kaufen.

 

Laktoseintoleranz 

In Sri Lanka können sie ohne Probleme vegan durch die Insel reisen. Es gibt selten Milchprodukte, denn vieles wird aus Kokosmilch gekocht. Haben Sie Laktose Intoleranz, so sorgen Sie für Ihre nötige Prophylaxe (z.B. Lactotabs) schon vor ihrer Abreise. Sie finden in den Apotheken vor Ort vieles, aber suchen Sie Laktose- Tabletten... sie werden von Abführmittel bis Kalorienshakes alles bekommen... nur keine Lacto-Tabs...

 

Durchfallerkrankungen 

Wie auf jeder Reise, muss sich unser Magendarmsystem an viele neue Dinge gewöhnen, was nicht jedem auf Anhieb gelingt. Es schadet sicher nicht, wenn man schon von zu Hause Medikamente mitbringt. Ein echter Tipp von uns ist jedoch in fast jedem Kiosk zu kriegen: Siddhalepa- Magendarmtrakt- Saft... eine PET-Flasche dieser Ayurveda-Medizin bekommt man für 70 Rubien und wirkt Wunder!

 

Diebstahl 

In Sri Lanka reisen Sie relativ sicher. Es gelten dieselben Regeln wie in jedem anderen Land auf der Erde: Zwar ist Diebstahl und solche Vergehen sehr ‚Unbuddhistisch’ aber Gelegenheit macht Diebe. Auch hier gehört die nötige Vorsicht geboten. Man kann sich durch einfache Vorkehrungen gut schützen. Niemals Dinge am Strand unbeaufsichtigt liegen lassen oder Fremden anvertrauen. Noch mehr als in der Schweiz ist von nächtlichen Streifzügen in zwielichtigen Gegenden abzuraten. 

 

Politische Anschläge 

Der Konflikt in Sri Lanka zwischen der Regierung und den Tamil Tigers ist offiziell seit 2009 beendet. Während des ganzen Konfliktes waren Touristen nie Ziel von Anschlägen. Dennoch muss man sich, möchte man im Norden reisen, mit nötiger Umsicht bewegen. Es gibt jedoch inzwischen richtig schöne Orte im Norden, vom Tourismus kaum berührt, welche es sich lohnt zu sehen.

 

Handy 

Mobiles Netz und Strom sind flächendeckend vorhanden und sind in sich sehr stabil. Das Mobilnetz funktioniert eigentlich mit allen Anbietern aber dürfte je nachdem sehr kostspielig sein. Man bekommt in Sri Lanka sehr unkompliziert lokale Prepaidkarten die sehr günstig sind. In jedem kleinen Store können Sie diese Karten beantragen und auch aufladen. 

Der Stromdschungel ist in Sri Lanka sehr undurchsichtig. Zwar ist Sri Lanka ein ehemaliges britisches Kolonialgebiet, die britischen Steckdosen jedoch selbst bei Neubauten dünn gesät. Am besten fahren Sie mit deutschen Steckern. Die doppelpoligen passen in jede Steckdose, aber die „Hochzeit“ mit dem Stecker und Steckdose verläuft nicht so sehr automatisch wie bei uns. Ein Hilfsmittel ist erforderlich, aber das finden Sie auch ohne uns heraus (wir haften nämlich ungern für allfällige Stromunfälle...) J

 

Packliste 

Aufgrund unserer eigenen Erfahrungen haben wir hier ein paar Tipps, zusätzlich zu ihrem normalen Gepäck, die Ihnen vielleicht weiterhelfen könnnen.

- Ihr Sonnenhut und Sonnenbrille. Sie finden 1000x mal den gleichen Hut in Sri Lanka, aber nicht den, den Sie benötigen und  suchen. 

- Wassersportausrüstung wie Schnorchelausrüstung, Bodyboard, Wellenreiten, Surf und Tauchausrüstung kann man gut mieten, falls sie jedoch ihre Gewohnheiten haben, lohnt es sich, ihre eigene Utensilien mitzunehmen. 

- Speicherkarten oder Kodak Filme, falls Sie diese noch benötigen. 

- Akkus für Ihre Geräte 

- Sri Lanka ist ein Land des Tees aber nicht des Kaffees. Wenn Sie Ihre Bohnen benötigen, vergessen Sie diese nicht. 

- Sonnencremes und Mückenschutz sind bei uns oftmals günstiger. In Deutschland günstiger als in der Schweiz. Vor allem wenn Sie ein Nivea Benutzer sind. 

-Prophylaxen gegen Laktose-Intoleranz, Kohletabletten gegen Durchfall und sonstige Medikamenten. 

 

ESSEN

Die Küche Sri Lankas, welche zu den komplexesten Südasiens gehört, besitzt aufgrund der örtlichen Nähe einen gewissen südindischen Einfluss, unterscheidet sich in einigen Gerichten jedoch insbesondere aufgrund der Zutaten deutlich von anderen Küchen der Region und besitzt somit einen sehr eigenen Charakter. Aufgrund der strategisch wichtigen Lage im indischen Ozean galt Sri Lanka lange Zeit als grösseres Handelszentrum, wodurch viele Gewürze und Lebensmittel verfügbar wurden, die in dieser Zusammenstellung kaum an anderen Orten der Welt gefunden werden konnten. 

Während Reis als Grundbasis zu jeder Tageszeit verzehrt werden kann gibt es scharfe Currys als Mittag- und Abendessen. Tatsächlich gehören einige überaus scharfe Gerichte zur landesüblichen Küche. Wer es jedoch etwas milder mag wird auch auf seine Kosten kommen. Auch wer auf Reis verzichten möchte findet verschiedene Brotarten zur Auswahl, üblicherweise das Fladenbrot Paratha oder das flache Brot Roti. Während Sri Lanka als Insel mit tropischem Klima bekannt ist, verwundert es nicht sehr, dass zu den Hauptzutaten neben Reis sehr viel Fisch und Kokosnuss gehört.

 

Hauptgerichte, Nationalgerichte 

Es folgen klassische Hauptgerichte, welche in dieser oder anderer Form üblicherweise auf Sri Lanka serviert werden. Zu den meisten Gerichten wird normalerweise Reis, Roti oder Paratha gereicht.

 

Fisch- und Fleischgerichte

Fisch- Curry mit gemischtem Reis

Zu den wirklich klassischen Gerichten der Insel zählt Reis mit einer der vielen Formen von Curry. Zum gemischten Reis gehören üblicherweise ortsübliche Gemüsearten.

 

Chili- Fisch Curry mit Reis

Duftende Kreationen mit scharfer Chili-Note sind keine Seltenheit auf Sri Lanka, wobei Fisch als Grundlage eine besondere Bedeutung besitzt.

 

Frittierter, gesalzener Fisch

Bei einem Fischgericht, welches auf sri-lankische Art frittiert und gewürzt wurde, läuft vielen Fischliebhabern schon aufgrund des Duftes das Wasser im Mund zusammen. Der knusprige Fisch, welcher gut zu gewürztem Reis schmeckt, kommt meist aus lokalen Gewässern, manchmal auch von den Malediven oder anderen Regionen im Indischen Ozean.

 

Lamm- Curry

Das Curry besteht aus Lammfleisch, der Würzmischung Garam Masala, Zwiebeln, Currypulver, Chilis, Knoblauchzehen, Ingwer, Kokos, Koriander und weiteren Gewürzen und kann recht scharf sein.

 

Kottu mit Fleisch

Das eigentlich vegetarische Kottu kann häufig auch mit einem Fleischbestandteil, Käse und Ei bestellt werden.

 

Lamprais

Das in Sri Lanka sehr weit verbreitete Gericht Lamprais besteht aus verschiedenen Zutaten, welche in Bananenblättern gebacken werden. Der gewünschte Inhalt wird auf ein vorgewärmtes Bananenblatt gelegt und mit Reis versehen. Als Füllung gibt es Lamm, Hühnchen, Hammel und vegetarische Spezialitäten. 

 

Vegetarische Gerichte

Paratha

Das traditionelle Brot auf Sri Lanka heisst Paratha und existiert in ähnlicher Form innerhalb der Region auch unter den Namen Roti oder Chapati. Das flache Brot eignet sich hervorragend zum dippen oder als Basis für andere Gerichte.

 

Kottu

Zu den sehr weit verbreiteten Gerichten auf Sri Lanka zählt Kottu, welches aus kleingeschnittenen Stückchen des Brotes Paratha besteht, die unter Bewegung in Öl gebraten und mit einer jeweils individuellen Auswahl Gewürzen versehen werden. 

 

Kandierte Auberginen mit Reis (Brinjal Eggplant)

Meist im Verbund mit anderen Köstlichkeiten wie ortsübliche Gemüsearten und sri-lankische Curries werden kandierte Auberginen auf Reis serviert.

 

Daal- Curry

Zu den wirklich typisch sri-lankischen Gerichten zählt auf jeden Fall Daal-Curry, ein Gericht aus Linsen, welches oft mit Kokosmilch verfeinert wird und als reichhaltiges Gericht zusammen mit Reis verzehrt wird.

 

Jackfruit- Curry

Stücke der Jackfrucht werden auf verschiedene Weise zu Curries mit unterschiedlichem Schärfegrad verarbeitet. 

Zwischenmahlzeiten

 

Frittierte Jackfrucht-Samen 

An verschiedenen Ständen und in einigen Restaurants oder Hotels gibt es frittierte Jackfrucht-Samen, welche gesalzen und in kleinen Papiertüten ausgegeben werden.

 

Sri-lankische Samosas 

Kleine dreieckige Teigtaschen, die mit Fleisch oder Gemüse gefüllt werden, gibt es vielerorts auf Sri Lanka und können heiß oder kalt gegessen werden.

 

Dreieckige Roti 

Ähnlich wie Samosas, allerdings nicht frittiert, sondern in der Pfanne zubereitet werden die gefüllten Rotis an vielen Orten angeboten. Dabei gibt es Füllungen mit Fisch, Fleisch und vegetarisch.

 

Mutton Roll 

Zartes Hammelfleisch mit Tomate und Gewürzen der Saison wird an vielen kleinen Ständen innerhalb Sri Lankas verkauft.

 

Getränke

Ceylon-Tee 

Als einer der größten Tee-Produzenten der Welt bietet Sri Lanka eine Vielfalt an geschmackvollen Teevarianten, die frisch vor Ort gekostet werden können. Der Ceylon-Tee, benannt nach dem Namen, welchen die Insel bis ins Jahr 1972 trug, wird am liebsten mit Milch, allerdings auch gerne mit Ingwer getrunken.

 

Fruchtsäfte 

Innerhalb des tropischen Klimas auf Sri Lanka können zahlreiche Früchte gedeihen. Zu den beliebten Sorten für Fruchtsäfte zählen Maracuja, Mango, Orange, schwarze Johannisbeere und Ananas. 

 

Toddy

Das leicht alkoholische Getränk wird auf der Basis des Saftes von Palmen hergestellt. 

 

Arrak 

Der Arrak, auf deutsch auch Reisbranntwein genannt, ist eine hochprozentige Spezialität aus Sri Lanka, welche aus Palmzuckersaft und Reismaische hergestellt wird. Sri Lanka gilt als das älteste und am meisten Kokosnuss Arrak produzierende Land der Welt. Zu den größten Anbietern gehören die Marken DCSL, IDL, Rockland und Mendis. 

 

Wasser

In Sri Lanka besitzen viele eigene Wasserquellen von hervorragender Trinkqualität. Jedoch sollten Sie bedenken, dass auch Sri Lanka über einen öffentlichen Wasseranschluss verfügt, welches vorher abgekocht werden muss. Daher ist zu empfehlen, Wasser in Flaschen zu kaufen. In Sri Lanka werden diverse Wasserflaschen im Handel angeboten. Zu beachten ist dabei, dass Wasserflaschen generell mit dem SLS / SLS 894 Label vom Gesundheitsministerium gekauft werden. Diese Flaschen werden mit oxydiertem Quellwasser und einem ANIONEN- und KATIONEN- Aufbau produziert und sind bedenkenlos zu konsumieren. Kurz gesagt: Wenn Sie Wasserflaschen kaufen, unbedingt auf das Label SLS/ SLS 894 achten! 

 

Kokosnuss

King Coconut, Cocos nucifera ‚King‘, in Sri Lanka auch „Thambili“ genannt, ist eine besondere Sorte, die sehr wenig Kokosfleisch ausbildet, weil sie als Trinkkokosnuss künstlich selektiert wurde. Ein besseres und natürlicheres Getränk finden Sie nirgends in Sri Lanka. Das Kokosnusswasser ist keimfrei und reich an Kalium, Calcium, Magnesium und Ballaststoffen mit einer Durchschnittsmenge von einem Liter. Sie  werden Ihnen oft am Strassenrand für sehr wenig Geld (ca. 40 Rupien) angeboten.  

 

 

FLORA UND FAUNA 

Die Flora und Fauna sind, wie die Natur und Klimaverhältnisse in Sri Lanka, sehr unterschiedlich und aufgrund der tropischen Wetterverhältnisse sehr vielfältig und artenreich. Daher sollte man es bei einem Urlaub in Sri Lanka auch nicht versäumen, sich Zeit für diese Pflanzen und Tiere zu nehmen. Im Westen wächst, aufgrund der vielen Niederschläge, der tropische Berg- und Regenwald. In Richtung Osten und Norden hingegen sind eher Buschlandschaften und die wertvollen Mahagoni-Bäume vorzufinden.

 

In Sri Lanka steht auch der älteste Baum von Asien. Der Baum mit dem Namen Sri Maha Bodhi steht in Anaradhapura und ist ein beliebtes Pilgerziel von vielen Gläubigen des Mahayana Buddhismus, welches auf einer Reise nach Sri Lanka besucht wird. Dieser Ficus religiosa ist ein Ableger des Bodhibaumes von Bodh-Gaya aus Indien, dem nachgesagt wird, dass hier Buddha Shakyamuni seine Erleuchtung fand. 

 

Auf der Insel gibt es viele Pflanzenarten die nur auf Sri Lanka heimisch sind, aber auch viele Pflanzen die auch in Indien und Südostasien vorzufinden sind. Es gibt auch viele Nutzpflanzen wie etwa Tee, Kokos, Reis, Kaffee, Indigo, Zimt oder Tabak. Diese Nutzpflanzen sind für das Einkommen der Bevölkerung von Sri Lanka sehr wichtig.

In den großen Nationalparks wird diese üppige Natur des Landes geschützt. Der größte und zugleich der älteste Nationalpark von Sri Lanka ist der Yala Nationalpark.

 

Dieser Nationalpark in der Provinz Uva schützt die Natur Sri Lankas auf einer Fläche von etwa 1500 km². Besonders bei Touristen ist der Nationalpark sehr beliebt, da in diesem viele Vögel- und Säugetierarten, wie Elefanten, Leoparde, Pfauen oder Buntstörche heimisch sind. Ein rund 100 km Wegenetz für durch den Park, vorbei an den Futterstellen der Tiere. Dieser Park kann mit einem Parkführer in einem Jeep erkundet werden und ist in den Trockenperioden zwischen August und Oktober geschlossen.

 

In Sri Lanka leben in der vielfältigen Pflanzenwelt viele Arten von Tieren. So sind Krokodile, Warane, Schlangen wie Tigerpythons, Reiher, Elefanten, Leoparden, Wildschweine, Bären, Schakale, Affenarten wie Hanuman Languren und auch Geckos heimisch. In den vielen Stauseen von Sri Lanka leben zudem zahlreiche Fische die eine willkommene Beute für die vielen heimischen Kormorane sind. Für einen Urlaub in Sri Lanka gibt es auch mitten in der tropischen Natur und auch mitten im Dschungel, komfortable Ferienhäuser. So können Reisen und Ausflüge zur Erkundung der Flora und Fauna von Sri Lanka direkt von der Unterkunft aus starten. Zudem gibt es auf Sri Lanka auch viele Anbieter von geführten Wanderungen durch das Trekkingparadies.

 

KLIMA

Auf Sri Lanka herrscht ein typisch, tropisches Klima. In den Küstengebieten sind die Temperaturen das ganze Jahr über hoch. Kühler wird es im Hügelland. Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Jahreszeiten – Die Regenzeit und die Trockenzeit. Nach den „offiziellen“ Klimadaten erfahren Sie unsere ‚persönlichen’ Klimadaten. Allerdings hängt die beste Reisezeit von Sri Lanka davon ab, in welche Region man reist.

 

Der Westen, die Südküste und die Südwestküste

Von November bis April ist die beste Zeit zu reisen. Allerdings kann es noch bis Januar zu schweren Gewittern kommen, die meist am Abend beginnen. Die Höchsttemperaturen bewegen sich bis 38 Grad Celsius.

Die Monsunzeit beginnt Mitte Mai und bis Ende Juni ist dann mit Dauerregen zu rechnen. Von Juli bis Oktober ist es in diesem Gebiet recht angenehm. Es kommt zwar in dieser Zeit zu häufigen Niederschlägen, aber die durchschnittlichen Temperaturen liegen dann bei rund 28 Grad Celsius.

 

Die Ostküste

Die beste Reisezeit für die Ostküste von Sri Lanka sind die Monate April bis September.

 

Der Norden Sri Lankas

Das ist zugleich auch das beste Reisegebiet des Landes. Die Regenfälle liegen in den Monaten November und Dezember. Das restliche Jahr ist es trocken.

 

Grundsätzlich sind das allerdings nur Richtwerte. Das Wetter schlägt immer wieder Kapriolen, so dass zu jeder Zeit ungewöhnliche klimatische Verhältnisse auftreten können.

 

Unterströmungen im Meer 

Das Meer ist sehr unberechenbar und während den Monsunzeiten sogar sehr gefährlich. Sie werden oft gewarnt und Sie tun sich etwas Gutes, wenn sie Warnungen der Bevölkerung auch ernst nehmen. Wind, Gezeiten, Schutz durch Riffe, Buchten u.ä., lokalen Unterströmungen und vor allem auch das Relief des Strandes lässt jede Bucht ihre eigenen Kapriolen schlagen. In Sri Lanka gibt es auch einige Strandabschnitte, welche überwacht werden und international beflaggt sind.

 

PERSÖNLICHE KLIMADATEN 

Äquatorialklima: Auch nachts selten unter 25 Grad, dazu hohe Luftfeuchtigkeit (immer an das Tropenhaus im Zoo denken), mittlere Jahrestemperatur 27,8 Grad (Colombo)

 

Wasser: immer warm, 26-28 Grad 

 

Südwest Monsun: Von Mai bis August werden aus dem Südwesten feuchte Luftmassen herangeführt, auch bekannt als Regenzeit, durch die südwestlichen Winde wird auch das Meer unruhiger, mehr Schwebstoffe im Wasser, höhere Wellen.

 

Niederschlagsmaximum: Mai/ Juni und Oktober/November. Niederschlagsminimum: Januar bis April. 

Beste Reisezeit für die Westküste von Sri Lanka: unbestritten Dezember bis April, wenig Niederschläge, das Meer ist angenehm ruhig, zum Baden und Schnorcheln ideal, die Sonne scheint oft. 

 

Anmerkung: Der April wird oft verkannt- ein sehr warmer, trockener Monat, in dem sich die Engländer früher, wenn irgend möglich, in die Berge absetzten. Also warum in den Osterferien nicht nach Sri Lanka? 

 

Urlaub in der Regenzeit: Durchaus kann man und sollte man auch Urlaub machen. Es gibt unzählige Erfahrungsberichte über das Reisen während der Regenzeit, auch ‚sonnige’ Berichte. Einige haben sich auf das Schlimmste gefasst gemacht: Dauerregen, Mörderwellen im Meer, grauer Himmel.... und hatten doch JEDES MAL wunderbares Urlaubswetter, 10 Tage blauer Himmel und mehr Sonne als man vertragen konnte. 

 

Zur Regenzeit ist zu sagen, dass es meist abends / nachts oder am frühen Morgen heftige Güsse und nicht tagelanges Regenwetter. Mehr als drei, totale Regentage hintereinander ist eher unwahrscheinlich. 

 

In Sri Lanka werden Tage als Regentage bezeichnet, an denen Niederschläge fallen. Egal wie viel, egal wie lange, egal wann. Wichtiger als die Niederschlagsmenge erscheint uns deshalb die tägliche Sonnenscheindauer: in den Topmonaten beträgt diese im Durchschnitt 8-9 h, in der Monsunzeit sind es aber immer noch 5-6 h intensiver, tropischer Sonnenscheins.